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Sehr geehrte Gäste,

Mallorca – das ist definitiv mehr als nur Sonne, Strand und Meer. Zu allen Jahreszeiten gibt es auf der Insel viel zu entdecken und zu besichtigen. Ihr fincas4you Team möchte Ihnen mit den folgenden Informationen verschiedene Anregungen für Ihren Urlaub auf Mallorca geben. Von Restaurant bis Strand, Freizeitpark und Kloster, über Sehenswürdigkeiten, Wandervorschläge, bis hin zu Terminen von interessanten Festen und schönen Märkten, die einen Besuch lohnen. Eine Auswahl, die die vielfältigen Möglichkeiten der schönen Insel im Norden Mallorcas aufzeigt. Apropos: Alle Tipps, die sich vor allem auch für und mit Kindern eignen, sind speziell gekennzeichnet.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anreise und einen wundervollen Aufenthalt!

Ihr fincas4you Team.

IHRE UNTERKUNFT

Ein paar Bitten bezüglich des Appartements/des Hauses, das Sie gemietet haben:

  • Türen, Fenster und Fensterläden sollten Sie bitte aus Sicherheitsgründen immer abschließen, wenn Sie das Appartement/Haus verlassen.
  • Bitte benutzen Sie – soweit vorhanden – den Haussafe und passen Sie gut auf den Schlüssel auf.
  • Wasser ist auf der Insel kostbar – bitte gehen Sie gewissenhaft damit um, und drehen Sie auch die Wasserhähne immer sorgfältig zu.
  • Bitte stellen Sie tagsüber oder wenn sie nicht genutzt wird, die Außenbeleuchtung aus.
  • Klimaanlagen sollten – soweit vorhanden – nicht bei offenen Türen und Fenstern angestellt werden.
  • Die im Mietvertrag angegebenen max. Belegungszahl darf zu keiner Zeit überschritten werden, dies gilt auch für Tagesbesuch.
  • Bitte bei Wind, auch abends (weil in der Nacht häufig Wind aufkommt) und beim Verlassen des Appartements/Hauses die Sonnenschirme zuklappen und zubinden.
  • Bitte benutzen Sie im Appartement/Haus die Stühle, Sofas, Betten etc. nicht mit nasser Badekleidung.
  • Bitte räumen Sie keine Möbel von innen nach außen und benutzen diese außerhalb des Appartements/Hauses. Das gleiche gilt im umgekehrten Fall.
  • Bitte werfen Sie keine Steine in den Pool.
  • Bitte lassen Sie Ihre Kinder am Pool nie unbeaufsichtigt!
  • Beachten Sie bitte: Die Nutzung sämtlicher Einrichtungen – insbesondere des Pools – geschieht auf eigene Gefahr.
  • Bitte gehen Sie mit dem Appartement/Haus sowie dem gesamten Inventar vorsichtig und respektvoll um.
  • Den Abfall muss man in die dafür vorgesehenen grünen Container selbst entsorgen! Diese stehen auf dem Land meist an den Straßenkreuzungen. Bis zur Finca kommt keine Müllabfuhr!
  • Einkaufstipps: In jedem größeren Ort gibt es meist an der Durchgangs- bzw. Hauptstraße Supermärkte wie z.b. Eroski oder Mercadona, die eine üppige Auswahl an Lebensmitteln aber auch an Non-Food-Artikeln offerieren (Mo-Sa 9.30-21.30 Uhr, viele öffnen auch an Sonn- und Feiertagen von 10.30-14.30 Uhr). In jedem Dorf finden Sie mindestens einen Bäcker („Forn/Panadería“, manchmal nur vormittags geöffnet) und einen „Tante Emma Laden“. In der Regel sind die kleineren Läden zwischen 14 und 17 Uhr geschlossen.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Inselgröße: ca. 3.700 km² mit rund 550 km Küste.
Einwohner: ca. 815.000, davon fast die Hälfte in der Inselhauptstadt Palma.
Medien: Interessantes und aktuelles, Veranstaltungstipps und Adressen finden Sie in den beiden deutschen Wochenzeitungen Mallorca Magazin und Mallorca Zeitung (die jeweils Donnerstag erscheinen), Preis 2,00 Euro. Darüber hinaus werden Sie mit Musik und Informationen vom deutschsprachigen Inselradio (Kanal 95,8) unterhalten.

Empfehlenswerte Literatur: Es gibt mittlerweile zahlreiche Bücher rund um Mallorca, die sich auch auf spezielle Interessen wie Wandern, Radfahren etc. konzentrieren. Wir beschränken uns auf eine kleine Auswahl, die auch als nette Urlaubslektüre unterhält.

  • Mallorca – Von schwarzen Schweinen und Madonnen (Tilman Spengler, Verlag Sanssouci)
  • und Mallorca – Für Leib und Seele (Elke Menzel, Verlag Reiseknowhow): in beiden Büchern findet man nette, humorvolle Erzählungen rund um Menschen, Traditionen und vor allem Essen.
  • Gebrauchsanweisung für Mallorca (Elfie Donnelly, Verlag Piper): über 15 Jahre lebte die Autorin (gleichzeitig auch bekannt für ihre Kinder- und Jugendbücher) auf Mallorca und plaudert hier augenzwinkernd aus dem Nähkästchen.
  • Der blutige Buchara (George Scott, Verlag Lardon Media): ein Mallorca-Krimi der besonderen Art – intelligent, humorvoll und spannend geschrieben, der den Leser auf eine Tour quer über die Insel mitnimmt.
  • Mallorca – Kultur und Lebensfreude (Verlag Könemann): ein reichbebilderter Schmöker mit interessanten Geschichten rund um die Historie, den Alltag, die Produkte, die Natur und das Leben auf der Insel.
  • Marcellino’s Restaurant Report Mallorca: der bekannte Restaurantführer stellt 250 Lokale der Insel vor und beinhaltet gleichzeitig einen kleinen Reiseführer.

NOTFALL

Sie können sich natürlich jederzeit im Notfall an uns wenden, Tel. 659 460 349
Hier die wichtigsten Telefonnummern:

Allgemeiner Notruf

112

Cruz Roja / Ambulanz

971 22 22 22 (Rotes Kreuz)

Policía Nacional

091 (u.a. bei Verkehrsunfällen)

Policía Local

092 (u.a. bei Einbruch, Diebstahl)

Guardia Civil

062

Feuerwehr

080 (Palma) 085 (übrige Insel)

Konsulat Deutschland

971 70 77 37

Konsulat Österreich

971 72 80 99

Konsulat Schweiz

971 76 88 36

AOK

971 71 04 36

Britisches Konsulat

971 71 24 45

Arzt-Empfehlungen
In den deutschen Wochenzeitungen finden Sie ausführliche Anzeigen – speziell auch von deutschen Ärzten. Wir empfehlen das Ärztezentrum in Porto Pi (Palma, 971 707035/55, www.mallorca-med.com) und die Ärzte der Privatklinik Picasso (Palma, 971 220666, www.clipic.de). In beiden Fällen wird 24-Stunden-Notfalldienst angeboten, und Sie finden Ärzte nahezu aller Fachrichtungen.
Außerdem: Zahnärztin Dr. Skadi Lange (Palma, 971 761466 und 651 851422), Zahnarzt Dr. Volker Goebel (Cala D'Or, 971 659713)

Touristenbüros:
Palma, Plaça de la Reina 2, 971 71 22 16
Palma, Plaça Espanya, 971 71 15 27
Flughafen, 971 78 95 56
Cala Sant Vicenç, Pça Cala Sant Vicenç, 971 53 32 64
Pollença, C/Guillem Cifre de Colonya s/n, 971 53 50 77
Alcúdia, C/Major 17, 68, 971 89 26 15
Ca'n Picafort, Plaça Gabriel Roca 6, 971 85 03 10

RUND UMS AUTO

Das Wichtigste: Befolgen Sie die Geschwindigkeitsregeln. Mittlerweile finden auf Mallorca auf Grund der zahlreichen, oft durch Alkohol oder zu schnelles Fahren verursachten Unfälle, vermehrt Kontrollen statt. (Hinweis: Die Geldstrafen sind hier erheblich höher als in Deutschland.) Nehmen Sie sich daher lieber Zeit und genießen Sie die Landschaft. Auf der Via Cintura (dem Autobahnhalbkreis um Palma) und den übrigen Autobahnen nach Inca, Andratx oder Llucmayor gelten 120 kmh, bei ausgebauten Landstraßen können Sie mit 80-100 kmh rechnen. Innerhalb von Ortschaften gelten 40-50 kmh, je nach Beschilderung. Handybenutzung beim Fahren ist (natürlich nur für den Fahrer) verboten. In Spanien herrscht Anschnallpflicht. Wenn Sie einen Unfall oder ein technisches Problem mit dem Wagen haben sollten und auf einer Straße bzw. Autobahn halten müssen, dann ziehen Sie vor dem Aussteigen unbedingt die reflektierenden Westen an, die Sie im Wagen finden. Dies als Tipp zu Ihrer Sicherheit, damit Sie vom nachfolgenden Verkehr besser erkannt werden, aber Sie vermeiden auch eine hohe Strafe wegen Nichtanlegens... Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Parken: Die Parkplatzsuche kann in den größeren Städten schon mal länger dauern. Vor allem in Palma findet man nur schwer einen Parkplatz. Teurer, aber einfacher ist die Benutzung von Parkhäusern mit 24-Stunden-Service. Ansonsten gilt das so genannte ORA-System: Gelbe Markierungen auf den Straßen bedeuten Parkverbot. Blaue Markierungen bedeuten: Parken möglich, aber nur mit Parkschein (Automaten stehen am Straßenrand). Je nach Lage des Parkplatzes gelten verschiedene Zeiten und Gebühren. So muss man beispielsweise in Palmas Hafen-Parkplätzen (gegenüber der Kathedrale) nur Mo-Fr 9.30-14 Uhr sowie 16-20 Uhr, Sa 9.30-14 Uhr ca. 1,20/Stunde bezahlen (Höchstparkzeit 120 Minuten). Ansonsten ist es umsonst. Die Markierung VAP (Vias de Atención Preferente) bedeutet: Absolutes Halteverbot in der zweiten Reihe. Besonders in Palma wird sehr streng kontrolliert!

Kleiner Tipp: Eine nettes Angebot macht die Stadt Palma denjenigen, die im Parkhaus vor der Kathedrale (Parc de la Mar) ihr Auto abstellen. Umsonst kann man hier für die Dauer des Parkens (nach Vorlage des Parkscheins und Abgabe eines Pfands) pro Autoinsasse ein Fahrrad samt Helm ausleihen – natürlich nur, solange der Vorrat reicht (Herren-, Damen- und Kinderfahrräder). Das Radfahren in der Innenstadt ist Unkundigen nicht anzuraten, aber die Uferpromenade entlang Richtung Portixol oder Porto Pi ist überaus angenehm.

EINHEIMISCHE PRODUKTE, EINKAUFSTIPPS UND SOUVENIRS

Mallorca hat in den letzten Jahren viel für die Qualität seiner heimischen Produkte getan: Kontrollierter Anbau und Produktion, Qualitätsbestimmungen und Verfeinerungen sind nur einige der Maßnahmen. Am eindrücklichsten ist dies in Bezug auf den Wein zu sehen. Früher eher Massenware oder höchstens von durchschnittlicher Qualität (natürlich von einigen Ausnahmen abgesehen), gehören heute die mallorquinischen Weine spanienweit und international zu den Besten und gewinnen Preise und Auszeichnungen. Sicher ein guter Grund, sich die Inselweine schmecken zu lassen. Weine von folgenden Winzern bzw. Weingütern sind von überdurchschnittlicher Qualität:

  • Miquel Gelabert in Manacor, sein Bruder Toni Gelabert in Manacors Umgebung, Jaume Mesquida in Porreres, Macià Batle in Santa Maria del Camí, Miquel Oliver in Petra, Hereus de Ribas in Consell, Son Bordils in Inca, Ca Sa Padrina in Sencelles, Anima Negra in Felanitx, Castell Miquel in Alaró oder Can Majoral in Montuirí, C’an Vidalet bei Pollensa und Son Sureda zwischen Manacor und Artà, um nur einige zu nennen. Besuche einiger Bodegas sind zum Teil nach Voranmeldung ebenfalls möglich (z.B. Jaume Mesquida, Santa Catarina, Macià Batle, Hereus de Ribas).

Wer sich einen kleinen Überblick verschaffen will, der findet in den folgenden, reichlich bestückten Weinhandlungen eine gute Auswahl und wird ausführlich beraten:

  • Malvasia Botiga de Vins (C/Joan Bauza 43, Palma), La Vinoteca (Pl. Virgen de la Salud, Palma), Isla Catavinos (C/Guillem Massot 45, Palma), Sa Vinya (C/Ronda de Migjorn 79, Llucmayor), La Casa del Vino (Avd. Salvador Juan 73, Manacor), La Bodega Andratx (C/des Port 114, Port D’Andratx), Finca Gourmet (C/Sa Luna 16, Sóller). Zwischenzeitlich gibt es auch Händler in Deutschland, die diese Weine führen, z.B. El Vinito, www.elvinito.de oder der Malloquiner, www.mallorquiner.com

Die Bezeichnung Productos Cinco Estrellas (Produkte mit fünf Sternen) samt Gütesiegel („Indicació geografica protegida“) garantieren einwandfreie Qualität. Darauf sollten Sie achten, wenn Sie typische Inselprodukte kaufen wollen, wie z.B.

  • Palo und Hierbas – die leckeren Digestifschnäpse (empfehlenswert die Produkte der Firma Vidal Catany).
  • Olivenöl – hier herausragend das fruchtige Öl „Aubacassa“, der Firma Roda, das in der Nähe von Manacor geerntet wird oder das feinwürzige Solivellas aus der Bucht von Pollensa und Alcudia.
  • Sobrassada – die luftgetrocknete Schweinestreichwurst mit Paprika. Vielfältig einsetzbar – ob direkt auf dem Brot oder als Verfeinerung vieler Gerichte –sollte sie unbedingt probiert werden.
  • Paté – von normalen und schwarzen Schweinen (z.B. von der Firma „La Luna“, der ältesten Wurst- und Fleischwarenfabrik Mallorcas).
  • Käse – am berühmtesten ist Mahón-Käse von der balearischen Nachbarinsel Menorca, aber auch mallorquinische Produkte können sich sehen und schmecken lassen (empfehlenswert: Käse von S’Atalaia, Piris oder Formatges Burguera).
  • Pa de figo – Feigenbrot, das aus Feigenmasse, Anisschnaps und gemahlenem Anis geknetet und dann getrocknet wird.
  • Flor de Sal – Dieses delikate Salz wird aus der sogenannten Salzblüte in den Salinen bei Es Trenc gewonnen. Es ist in vielen Läden der Insel sowohl pur als auch raffiniert aromatisiert erhältlich (z. B. mediterrane Kräuter, Olive, Hibiskus, Rose, Curry).
  • Honig – Naturbelassenen Blütenhonig aus lokaler Produktion finden Sie auf vielen Märkten. Besonders lecker ist der Honig von Sa Carrotja in Ses Salines, den es auch mit Feigen, Mandeln oder Walnüssen gibt.
  • Und schließlich die Ensaimada – der zuckerbestreute, schneckenförmige Schmalzkuchen, der auch gefüllt mit Kürbiskonfitüre (Cabell d’Angel) fantastisch schmeckt und praktisch für den Transport in handliche Pappkartons verpackt wird.

Und weil die Mallorquiner auf ihre guten Produkte stolz sind, werden ihnen zu Ehren auch wunderbare Feste ausgerichtet, z.B. Schnecken (Mai, Sant Jordi), Kräuter (Juni, Selva), Melonen (2. Sonntag im Sept., Villafranca de Bonany), Llampuga („Goldmakrele“, Ende Sept., Cala Ratjada), Blutwurst (Anfang Okt., Sant Joan), Bunyols (letzter Sonntag im Okt., Petra), Oliven (Nov., Caimari), Honig (Nov., Llubi), Pilze (Nov., Mancor de la Vall), Rebhuhn (Dez., Montuiri). Das aufwändigste und veranstaltungsreichste Fest aber widmet man dem Wein in Binissalem, dem wohl wichtigsten Weinanbaugebiet der Insel. Eine ganze Woche lang finden Ende September zur „Festa des Vermar“ mannigfaltige Feiern und Aktionen statt (Umzug, Traubenschlacht, Festessen und Weinproben).

Wer eine kleine Inseltour zu den Produzenten machen möchte, findet Vorschläge und Informationen einschließlich Öffnungszeiten unter http://www.illesbalearsqualitat.cat. Außerdem sollten Sie in den Tourismusbüros und bei teilnehmenden Produzenten Ausschau nach der Karte „Agrorutes del Bon Gust“ halten. Auf dieser Karte sind die Gourmentrouten bereits eingezeichnet, Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten der Erzeuger stehen auf der Rückseite.

Weitere Souvenirtipps: Typisch für die Insel sind die so genannten Siurells, die lustigen, rot-grün gepunkteten Figürchen mit Pfeife. Praktisch und gleichzeitig attraktiv sind Greixoneras – braune Tontöpfe und -schalen, die sich hervorragend zum Kochen eignen (günstig auf den Märkten erhältlich). Außerdem empfehlenswert sind Kunsthandwerk und Haushaltsartikel aus Olivenholz (z.B. von „oliv-art“ in Manacor), Glaskunst der Firmen Gordiola, Lafiore und Menestralia und natürlich immer noch Lederprodukte aller Art.
Einkaufstipps: Sie werden auf der Insel einige „vertraute“ Geschäfte finden wie Lidl, Schlecker oder Müller. Große einheimische Supermarktnamen, die nahezu überall auf der Insel ihre Filialen haben sind beispielsweise Eroski und Mercadona. Eine umfassende Auswahl nationaler und internationaler Produkte bieten die 3 großen Supermärkte von Carrefour (im großen Porto Pi Einkaufszentrum und Avd. General Riera an der Via Cintura in Palma sowie in Coll d’en Rebassa nahe dem Flughafen) und das Alcampo-Einkaufszentrum (an der Autobahn Palma-Inca, kurz vor Marratxi). Eine Kombination aus Einkaufs- und Freizeitparadies ist der Festivalpark Marratxi (Autobahn Palma-Inca). Auf 35.000 qm² Fläche buhlen über 100 Unternehmen um die Gunst der Besucher. Outletstores, Kunsthandwerksmarkt, dazu ca. 30 gastronomische Betriebe von Snackbar über Restaurant bis Diskothek, ein 22 Bahnen-Bowlingcenter, ein Multiplexkino, die Tierschau „Green Planet“ sowie ein Eislaufzentrum und vieles andere mehr. Die Handelskammer hat einen speziellen Einkaufsführer für Mallorca herausgegeben, in dem man die Adressen und Angebote von 229 Geschäften auf der Insel findet, die den Kunden, die diesen Führer nutzen, zwischen 10 und 20 Prozent Rabatt geben. Dieser Führer ist kostenlos und ist über die Reiseveranstalter und in den Tourismusbüros auf der Insel erhältlich.

MÄRKTE

Das Marktleben auf Mallorca spielt für die Bevölkerung eine große Rolle. Nicht nur in Bezug auf den Kauf von Lebensmitteln, Kleidung, Haushaltsartikeln bis hin zu Kunsthandwerk oder gar Tieren, sondern Märkte sind auch beliebte Treffpunkte. Lebendig, bunt und fröhlich – das kennzeichnet die Märkte der Insel. Wobei natürlich die größeren Märkte interessanter sind. Besonders empfehlenswert sind die Märkte in Santa Marià del Camí, Sineu (Achtung hier werden auch Tiere gehandelt, kein Markt für empfindliche Gemüter), Pollensa oder weil er besonders malerisch ist, der Markt von Santanyí.

Montag:

Caimari, Calvià, Lloret, Manacor, Montuíri

Dienstag:

Alcúdia, Artà, Campanet, Llubi, Porreres, Porto Colom, Santa Margalida

Mittwoch:

Andratx, Capdepera, Colónia de Sant Jordi (nachm.), Llucmajor, Petra, Port de Pollensa, Santanyí, Selva, Sencelles, Sineu, Villafranca

Donnerstag:

Campos, Consell, Inca, Sant Llorenç, S’Arenal, Ses Salines

Freitag:

Algaida, Binissalem, Can Picafort, Llucmajor, Maria de la Salut, Son Servera

Samstag:

Alaró, Búger, Bunyola, Cala Ratjada, Campos, Costitx, Esporles, Manacor, Porto Colom, Santa Margalida, Santanyí, Sóller

Sonntag:

Alcúdia, Felanitx, Llucmajor, Muro, Pollensa, Porto Cristo, Sa Pobla, Santa Marià del Camí, Valldemossa

Trödelmärkte

Samstag:

Campos, Magaluf, Manacor, Palma (Avingudas)

Sonntag:

Artá (jeden ersten Sonntag im Monat), Consell, Inca

Montag:

Santanyí

RESTAURANTS und ESSEN

Ca’n Curassa, Pollensa
Ca’n Curassa, Pollensa

3/65, Pollensa
3/65, Pollensa

„Bon Profit“ wünschen sich die Mallorquiner gerne, denn für Spanier ist Essen ein wichtiges Ereignis, das man dem entsprechend zelebriert. Große Runden sitzen (bevorzugt sonntags) an üppig gedeckten Tafeln und speisen stundenlang, wobei man mittags kaum vor 14 Uhr und abends selten vor 22 Uhr mit dem Essen beginnt. Auf Mallorca gibt es ca. 2.500 Restaurants, da dürfte es auch Ihnen nicht schwer fallen, satt zu werden. Natürlich kann man auf der Insel nahezu alle Küchen der Welt finden, aber Sie sollten sich die exquisite mallorquinische Küche nicht entgehen lassen! Sie ist abwechslungsreich und vielseitig. Geprägt durch die türkischen, arabischen, jüdischen und römischen Einflüsse gibt es einfache Speisen, aber auch sehr kompliziert zu bereitende Gerichte.

Man nutzt die vorhandenen Spezialitäten weidlich aus: Die edlen und außergewöhnlich schmeckenden Tomaten aus Banyalbufar, Orangen und Zitronen aus Sóller, Lämmer und Ziegen aus dem Gebirge, Getreide und Obst aus der Inselmitte, Schweine- oder Rindfleisch und Milchprodukte aus dem Inselsüden sowie Fische und Meeresfrüchte von den Küstenorten. Nicht zu vergessen den Wein aus den verschiedenen Anbaugebieten.

Ganz wichtig in Spanien sind die Tapas. Eine Tapa kann alles Mögliche sein: Gegrillt, gekocht, frittiert, eingelegt – mit Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten oder Gemüse. Es gibt sie als Mini-Portion (para picar) oder als normale Portion (una ración). Man kann Tapas entweder als Vorspeise genießen oder auch 3-5 (je nach Größe der Ración) davon essen und so auch satt werden. Nahezu jedes Lokal offeriert Tapas, aber es gibt natürlich auch spezielle Tapa-Bars, die sich ausschließlich auf diese kleinen Köstlichkeiten konzentrieren und bis zu 50 verschiedene Varianten anbieten. Spanier bestellen im Kreise ihrer Freunde meist so viele, dass der Tisch kaum groß genug dafür ist, und alle essen und probieren von allem. Wer sich nicht entscheiden kann, der sollte „Tapas Variadas“ bestellen, denn so erhält man – je nach georderter Menge – eine kleinen Querschnitt.

Eine Besonderheit ist das Menu del Día, das täglich außer am Wochenende in jedem Restaurant angeboten wird und meist aus einer Vorspeise, Hauptgericht, Nachtisch, einer Flasche Rotwein, Wasser und Kaffee besteht. Die Preise liegen etwa zwischen 8,00 € und 13,00 €, in den gehobeneren Restaurants etwas höher. Gerade in den Feinschmeckerlokalen hat man so die Möglichkeit für relativ wenig Geld in den Genuß der lokalen Spezialitäten zu kommen.

Kleine Tipps: Auf Mallorca – wie in ganz Spanien – werden die Plätze normalerweise vom Personal zugewiesen. Man setzt sich auch nicht zu anderen Gästen an den Tisch, es sei denn, man wird dazu aufgefordert. Normalerweise werden die Preise netto, d.h. ohne die üblichen 7% IVA aufgeführt (Mehrwertsteuer, meist am unteren Rand der Speisekarte notiert). Seien Sie also nicht überrascht, wenn die Rechnung kommt... Man bezahlt immer für den ganzen Tisch, es gibt normalerweise keine Einzelrechnungen. Sie sollten daher unter sich die Aufteilung besprechen. Trinkgeld: Man rundet nicht auf, sondern das Wechselgeld wird zunächst vom Personal korrekt auf dem Rechnungstellerchen zurückgegeben, und man lässt eine entsprechende Summe liegen (ca. 5% des Rechnungsbetrags).
Spezialitäten der Insel:

Unsere Favoriten im Inselnorden:

Alcúdia, Port Alcúdia und Umgebung

La Terraza

Alcanada Golf

Méson los Patos

mediterrane Leckereien, Fischspezialitäten, auch Café-Bar. Wunderschöne Terrasse, Traumblick

mediterrane gehobene Küche, mittlere Preise, schöne Terrasse mit Blick über Golfplatz und Bucht. Gleiche Leitung wie „La Terraza“

Traditionslokal mit mallorquinische Spezialitäten, gute Tapas, mittleres Preiseniveau

Ortsteil Alcanada
C/Pompeu Fabra 7
Tel. 971 545 611

Ortsteil Alcanada
Carretera del Faro s/n
Tel. 971 545 944

Crtra. Playa de Muro – Sa Pobla
Camí de Can Blau 42
Tel. 971 890 265


 

 

 

El Sol

Mirador de la Victoria

Es Convent

Café-Bistro direkt am Meer, mit Snacks, Cocktails und Sonntagsbrunch und Live Musik, günstige Preise

traditionelle mallorquinische Küche mit Traumblick über die Buchten von Alcudia und Pollensa. Günstige Preise.

mediterran-spanische Küche, gehobene Preise, stilvolles Ambiente

Am Strand von Son Serra de Marina
Tel. 971 854029

Halbinsel La Victoria
Ctra. Cabo Pinar
Tel. 971 547 173

Alcúdia Altstadt
C/Progres 6
Tel. 971 548 716

 

 

 

Genestar

L’Arca d’en Peter

Ca‘n Costa

modern-mallorquinische Küche, wöchentlich wechselndes 5-Gänge-Menü für ca. 25,00 € – 30,00 €

Gute Bistroküche zu fairen Preisen in schönem Ambiente, lauschiger Patio

mallorquinische Klassiker in der Altstadt, mittlere Preise

Alcúdia Altstadt
Plaza Porta de Mallorca, 1,
Tel. 971 549 157

Alcúdia Altstadt
Calle d’en Serra 22
Tel. 971 539 178

Alcúdia Altstadt
C/San Vicente 14
Tel. 971 545 394

 

 

 

Bodega Es Port

Jardín

Tot Vents

mallorquinische Küche, Tapas, günstig

kreative mediterrane Küche in einer grünen Oase unweit des belebten Hafens. Mittleres Preisniveau

mallorquinische Küche, günstiges Mittagsmenü

Alúdia Hafen
C/Teodor Canet 8
Tel. 971 549633

Alúdia Hafen
Tritone s/n
Tel. 971 892 391

Alúdia Hafen
C/Gabriel Llabrés 4-B
Tel. 971 545 420

Pollensa und Umgebung

Cavall Bernat

Trencadora

Clivia

Hotelrestaurant im Hotel Cala St. Vicens, mediterran-französische Küche, gehobene Qualität und Preise

mediterrane Küche, mittlere Preise, angeschlossener Bioladen, freitags Livemusik

traditionelles Lokal mit herausragenden Fischspezialitäten

Cala St. Vicens
C/. Maressers,2 ,
Tel. 971 530 250

Pollensa Altstadt
C/Ramon Lull 7
Tel. 971 531 859

Pollensa Altstadt
Avda. Pollentia 9
Tel. 971 533635

 

 

 

Cantonet

3/65 im Hotel Son Brull

Stay

italienische Klassiker und hausgemachte Pasta, kuscheliges Ambiente, mittleres Preisniveau.

gehobene mediterrane, sehr kreative Küche, gehobene Preise, exquisites Design

mediterrane Küche, auch Snacks, direkt am Wasser, Szenetreff mit wunderbarem Blick, mittlere Preise

Pollensa Altstadt
C/Montision 20
Tel. 971 530 429

Zwischen Pollensa und dem Golfplatz von Pollensa gelegen.
Tel. 971 535 353

Puerto Pollensa
Muelle Nuevo (neue Mole)
Tel. 971 864 013

 

 

 

Everest

Ca’n Cuarassa

La Llonja Port de Pollensa

traditionelle indische Küche, hübsches Ambiente, mittlere Preise

mallorquinische und italienische Klassiker, großes Lokal mit Garten, mittlere Preise, kinderfreundlich

Fischspezialitäten an der neuen Mole mit Blick auf Hafen, Boote, Meer und Berge.

Puerto Pollensa
C/Joan XXIII 21
Tel. 971 867 321

An der Strasse von Puerto Pollensa nach Alcúdia
Tel. 971 864 266

Puerto Pollensa
Moll Vell s/n
Tel. 971 868 430

  • Pa amb oli – salzarmes geröstetes Brot, das mit Knoblauch und Tomaten eingerieben und mit Olivenöl beträufelt wird. Ergänzungen/Verfeinerungen gibt es z.B. mit Schinken und/oder Käse.
  • Sopes mallorquines – ist keine Suppe, sondern ein Broteintopf mit Gemüse und nicht jedermanns Geschmack (kann auch mit Fisch oder Fleisch ergänzt werden).
  • Frito mallorquin – ist ein Eintopf mit gebratenen Fleischinnereien und Gemüse.
  • Arroz brut – der „schmutzige Reis“, ein trockener, meist safrangelber Reiseintopf mit Gemüse und Fleisch oder Fisch.
  • Tumbet – ein herzhafter Auflauf aus Auberginen, Kartoffeln, Paprika und Tomaten mit einem guten Schuß Olivenöl.
  • Conejo con cebolla – Kaninchen mit Zwiebeln.
  • Cordonizes – Wachteln vom Grill
  • Lomo con col – Schweinefilet in Kohlhülle mit Blutwurst, Pinienkernen und Rosinenfüllung.
  • Peix mallorquina – Fisch mit Paprikaschoten, Pinienkernen und Rosinen.
  • Porc negre – schwarzes Schwein, das besonders delikate Fleisch wird meist vom Grill angeboten
  • Trampó – ein erfrischender Salat aus fein gewürfelten Paprika, Zwiebeln und Tomaten, manchmal noch mit Thunfisch und Gambas verfeinert
  • Cap Roig – der Skorpionfisch wird in den Gewässern vor Cabrera gefangen und schmeckt trotz seines grimmigen Aussehens köstlich.
  • Gambas de Sóller – die roten Garnelen, die vor der Küste Sóllers gefangen werden, sind eine Rarität und zählen zu den besten Garnelen weltweit.
  • Caldereta de Llagosta – ein köstlicher Hummereintopf, der meist nur auf Vorbestellung zubereitet wird.
  • Llampuga – eine Makrelenart, die hier „Gewitterfisch“ genannt wird, weil sie erst dann gefischt wird, wenn die ersten Gewitter über Mallorca gezogen sind.
  • Flan casero – ein hausgemachter Pudding meist mit flüssiger Karamellsauce
  • Gató mit Eis – der luftige Mandelkuchen aus leckeren mallorquinischen Mandeln, wird meist mit Mandeleis serviert
  • Greixonera de Brossat – ein Käsekuchen, der in den traditionellen Tongefäßen gebacken wird.

STRÄNDE

Mehr als 200 Strände und kleine Buchten gibt es auf Mallorca – alle aufzuzählen ist in diesem Rahmen kaum möglich. Die Wasserqualität ist größtenteils gut bis sehr gut (von einigen stadt- bzw. hafennahen Buchten einmal abgesehen), viele Strände sind sogar mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, dem Gütesiegel für herausragende Qualität von Wasser und Umweltschutz.

Nahezu alle größeren Strände (bis auf die etwas abgelegeneren und/oder kleineren Buchten an der Westküste – Ausnahme: Port de Sóller) verfügen über die wichtigsten touristischen Einrichtungen wie Sonnenschirm- und Liegenverleih, Strandbars und Freizeit- bzw. Sportangebote. Die Preise schwanken je nach Saison und Nachfrage. Für Liege und Schirm müssen Sie mit ca. 8-12 Euro am Tag rechnen. Eine preisgünstige Alternative ist sicher, sich Strandmatten und Schirm mitzubringen (beides günstig in den Strandshops zu erwerben).
Wichtigster Tipp: Bitte richten Sie sich immer nach den Flaggenkennzeichnungen.

Bei roter Flagge sollten Sie auf keinen Fall schwimmen gehen, bei gelber Flagge ist das Risiko nicht so groß, aber durchaus noch vorhanden. Grüne Flagge bedeutet grünes Licht für Spiel und Spaß im Wasser. Diese Warnungen sind oft nicht ganz einsehbar, das Meer scheint ruhig, man versteht vielleicht nicht so ganz den Sinn des Verbots. Aber die Ruhe trügt. Es können bei gewissen Wetter-Voraussetzungen unterhalb der scheinbar harmlosen Wellendecke gefährliche Unterströmungen und Strudel entstehen. Vertrauen Sie deshalb den Strandmeistern und ihren Empfehlungen in jedem Fall!

Vorgestellt werden in diesem Abschnitt die Strände im Norden der Insel, angefangen bei der Cala Tuent über Cala Sant Vicenç, die Strände am Cap Formentor, die Buchten von Pollensa und Alcúdia bis hin zum Cap Ferrutx.

Cala Tuent
Abzweigung von der C 710 Richtung Sa Calobra. Ca. 2 km vor dieser Bucht links Abzweigung zur Cala Tuent. Kieselsteinstrand, romantisch, nicht so voll wie die Nachbarbucht, die man auch über einen Wanderweg (ca. 5 km) erreichen kann.

Sa Calobra
Abzweigung von der C 710. Eine 13 km lange, zum Teil sehr enge Serpentinenstraße führt zum berühmten Torrent de Pareis an der Bucht von Sa Calobra. Überaus beliebtes Ausflugsziel, meist als Kombi von Busfahrt und Bootstour. Strandbars vorhanden. In der Saison voll, nicht unbedingt als Badebucht zu empfehlen, aber interessante Ausflugsidee: Teilweise 400 m hochragende Felswände, dazu ein hellgelber Sandstrand, beeindruckende Akustik und Optik. Im Sommer Start bzw. Ziel von Wanderungen (mittelschwer bis schwer), im Winter sind Wanderungen zu gefährlich, da der Torrent dann oft reißendes Wasser führt.

Cala Sant Vicenç
Der Ort Cala Sant Vicenç (ca. 4,5 km nördlich von Pollensa) liegt direkt am Meer und bietet drei malerische Badebuchten bzw. Strände, jeweils eingeschlossen von interessanten Felsformationen. Schön für Wassersportler, Taucher bzw. Schnorchler, da das Meer dort sehr tief ist (großer Fischreichtum). Trotz des feinen Sandstrands nur bedingt geeignet für Kinder, da relativ steil abfallend und steinig (Badeschuhe!). Alle touristischen Einrichtungen vorhanden, sowie diverse Restaurants und Bars. Restaurant-Tipp: Etwas teurer, aber auch ein ganz besonderer Genuss – das Restaurant Cavall Bernat.

Cap de Formentor
Auf dem Weg zwischen dem interessanten Aussichtspunkt Es Colomer und dem Leuchtturm am Ende des Caps liegen diverse Buchten und Strände, gut geeignet für schöne Zwischenstopps bei einem Ausflug. Der größte Strand ist die Platja Formentor in der Nähe des gleichnamigen Luxushotels. Leider oft viele Besucher, da auch Boote von Pollensa hierhin fahren. Ca. 500 m breit, aber nicht sehr tief, von Bäumen begrenzt, gute Schattenmöglichkeiten. Alle touristischen Einrichtungen sind vorhanden. Vier weitere, teilweise sehr kleine und einsame Kieselstein-Buchten sind nur zu Fuß erreichbar (Auto muss an Hauptstraße geparkt werden): Cala Figuera (vor Jahrhunderten Landestelle für Piraten), Cala Murta (kleine schöne Kapelle in der Nähe) sowie die Calas Feliu und Gossalba. Nirgends sind touristische Einrichtungen oder Schatten spendende Bäume vorhanden.

Bucht von Pollensa
Am nördlichen Ende der großen Bucht von Pollensa gelegen. Schöner langer, in Ortsnähe sehr gepflegter, sanft abfallender Sandstrand (kinderfreundlich), der nördlich des Ortskerns beginnt (und dort Platja de Llenaire genannt wird), dann nach kurzer Unterbrechung weiterführt und dann Platja de Cullerassa heißt. Im Hinterland vorzugsweise relativ niedrig gebaute Hotel- und Apartmentanlagen. Alle touristischen Einrichtungen sind vorhanden (inkl. große Segel- und Surfschule), zahlreiche Restaurants und Bars entlang der Promenadenstraße. Je weiter man sich von Port de Pollensa entfernt, desto ungepflegter (Anschwemmungen, Algen etc.) wird der Strand entlang der Straße nach Alcúdia.

Bucht von Alcúdia
Im Norden wird die 11 km große Bucht von Alcúdia durch die Halbinsel Victoria mit dem Cap de Pinar an der Spitze begrenzt. Den feinen Sandstrand Alcanada findet man an der Südseite direkt an der Küstenstraße. Alle touristischen Einrichtungen sowie Strandbars und Restaurants vorhanden.

Port D’Alcúdia selbst ist ein großes Touristenzentrum mit unzähligen Hotel- und Appartmentanlagen, die sich entlang des Strandes und auch in zweiter und dritter Linie aufreihen. Vorgelagert ist ein kilometerlanger Sandstrand, zum Teil sanft abfallend (kinderfreundlich) mit allen touristischen Einrichtungen. Die Windverhältnisse sind ideal für Segler und Surfer, aber Vorsicht: An windigen Tagen sollte der Seegang nicht unterschätzt werden! Hier gibt es auch viele Strömungen und Strudel, achten Sie daher besonders intensiv auf die Flaggenzeichen! Je südlicher man kommt, desto einsamer werden die Strandabschnitte bis hin nach Muro.

Platja de Muro
Zwischen den belebten Stränden von Port D’Alcúdia im Norden und Can Picafort im Süden, liegt die Platja de Muro, die von einer herrlichen, teilweise mit Pinien bewachsenen Dünenlandschaft und einigen Villen-Urbanisationen gesäumt wird. Gute Wasserqualität, ein flacher Einstieg ins Meer (kinderfreundlich). Auch hier: Achtung bei Wind. Touristische Einrichtungen sowie Strandbars sind eher im nördlichen Abschnitt vorhanden. Restaurant-Tipp: Im Hinterland (neben Krankenhaus, Kreisel Straße nach Sa Pobla) liegt das urige Traditionslokal Méson los Patos, bekannt für gute Inselspezialitäten und ausgefallene Aalgerichte.

Can Picafort
In der Mitte der großen Alcúdia-Bucht gelegen. Fest in deutscher Hand. Unzählige Läden und gastronomische Einrichtungen säumen (neben den Hotelanlagen) den über 1 km langen Hausstrand. Vorher und nachher schöne Dünenlandschaft bzw. Pinienwälder, geeignet für schöne Wanderungen und Ausritte. Der Strand selbst ist sanft abfallend (kinderfreundlich) und sehr beliebt. Alle touristischen Einrichtungen sind vorhanden.

Platja de Son Baulo und Son Serra de Marina
Südöstlich kommt man zur Platja de Son Baulo, einer kleinen Sandstrand-Bucht. Weiter südlich folgt der ca. 3 km lange, von Dünen gesäumte Sandstrand von Son Serra de Marina. Dort (fast) keine touristischen Einrichtungen, da Naturschutzgebiet. Wenig Schatten, FKK möglich. Cafe/Bar-Tipp: El Sol am Rande der Urbanisation Son Serra de Marina (in der Nähe der Obelisken), netter Sonntagsbrunch mit Livemusik.

Colònia de Sant Pere
(Noch) ruhiger Ort, ehemals Fischerdorf, kaum Hotels, eher Appartment-Anlagen und Ferienwohnungen. Schöner windgeschützter, sanft abfallender Sandstrand (kinderfreundlich) in der Nähe des Hafens. Gesäumt wird Promenade von zahlreichen Geschäften sowie gastronomischen Betrieben. Nördlich des Orts (Richtung Cap Ferrutx) finden sich viele kleine, romantische, von Wäldern und Felsen eingerahmte Buchten und Strände, zum Teil nur zu Fuß erreichbar und ohne touristische Einrichtungen (z.B. Calas Toró, Mata, Es Caló).

WANDERN UND RADFAHREN

Mallorca ist ein ideales Ziel für Wanderfreunde. Das angenehme Klima, die schöne Landschaft und ein fast 300 km langes weitläufiges Wegenetz bilden die Grundlage. Von einfachen Touren bis hin zu ausgedehnten Bergwanderungen für Erfahrene gibt es auf der Insel alle Varianten, und Sie werden auf ihren Wanderungen interessante und abwechslungsreiche Flora und Fauna finden.

Einige Tipps: Eine gute und den Umständen angepasste Ausrüstung ist natürlich die Basis. Bleiben Sie auf den markierten Wegen, denn oft führen diese durch Privatbesitz (Schild: „Coto privado“), und der Durchgang ist nur auf den Wegen gestattet. Wenn Sie auf Tore und Gatter treffen (und kein Schild den Eintritt verbietet), dann bitte nach dem Passieren immer wieder verschließen. Bitte nie Feuer anzünden! Müll sollte natürlich immer dem entsprechend entsorgt und nicht liegengelassen werden. Nehmen Sie immer genügend Wasser mit, um Ihren Durst stillen.

Die wunderbare und vielfältige Landschaft Mallorcas lockt natürlich auch schon seit vielen Jahren Radfahrer hierhin. Unterstützt werden sie auch von der Regierung, die seit 40 Jahren den Fahrradtourismus pflegt und ständig das Netz erweitert: Zur Zeit sind 240 km Radwege ausgebaut (bei ca. 6.000 km befahrbarem Gesamtstreckennetz) und täglich werden es mehr. Zahlreiche Vermieter bieten Räder für jeden Bedarf vom einfachen Stadtrad bis hin zum Profi-Mountainbike (z.B. Mallorquin Bikes in Cala D’Or, www.mallorquin-bikes.de, 609 237637)

GOLF, TENNIS, REITEN und WASSERSPORT

Für Golfliebhaber ist die Insel ein Paradies. 24 Plätze (davon 3 nicht öffentliche) stehen zur Verfügung, weitere sind in Planung. Die Greenfee-Preise reichen von ca. 50-120 Euro, Golfcars kosten ca. 40, Trolleys ca. 4-7 Euro. Gestartet wird im 8-12-Minuten-Takt.
Hier einige ausgewählte Plätze auf der Insel:

  • Golf Alcanada – 18 Loch, Par 72, 6.477 m, anspruchsvoll. Direkt an der Küste mit wunderschönem Blick aufs Meer (Ctra. del Faro s/n, Port D’Alcúdia, www.golf-alcanada.com, 971 549 560).
  • Golf Pollensa – 9 Loch, Par 35, 2.652 m. Anspruchsvoll, schön in Hügellandschaft gelegen. Ausblicke bis in die Bucht von Alcúdia (Ctra.Palma-Pollensa km 49,3, www.golfpollensa.com, 971 533 216).
  • Capdepera Golf – 18 Loch, Par 72, 6.273 m, anspruchsvoll. Ab dem 14. Loch nur noch Steigungen. Wunderbarer Panoramablick am Schluss. (Ctra. Artà-Capdepera km 3,5, www.golfcapdepera.com, 971 818 500).
  • Canyamel Golf – 18 Loch, Par 73, 6.186 m, abwechslungsreich und anspruchsvoll. Bunker, Wassergräben, felsige Umgebung, viele Steigungen (Avda. D’Es Cap Vermell, 971 841 313).
  • Golf Son Servera – 9 Loch, Par 36, 2.978 m, anspruchsvoll. Kurze Fairways, schnelle Greens, einer der ältesten Plätze der Insel (Urb. Costa des Pinos, www.golfsonservera.com , 971 840 096).
  • Pula Golf – 18 Loch, Par 71, 6.006 m. Knapp 10 Jahre alter abwechslungsreicher Parcours, auch für Anfänger geeignet, Platz wird durch Straße getrennt (Ctra. Son Servera-Capdepera km 3, www.pulagolf.com, 971 817 034).
  • Golf Club Vall d’Or – 18 Loch, Par 71, 5.824 m. Weite Fairways, wunderschön gelegen, Traumblick über Land und Meer (Ctra. Porto Colom-Cala D’Or km 7,7 bei S‘Horta, www.valldorgolf.com , 971 837 001).
  • Golf Son Antem Ost – 18 Loch, Par 72, 6.327 m, auch für Anfänger geeignet. (Ctra. Llucmajor km 3,4, 971 129 200).
  • Golf Son Antem West – 18 Loch, Par 72, 6.293 m, anspruchsvoll, Turnierplatz (Ctra. Llucmajor km 3,4, 971 129 200).
  • Golf Son Termens – 18 Loch, Par 71, 5.252 m. Anspruchsvoller, moderner, 5 Jahre alter Platz, nach ökologischen Kriterien terrassenförmig in den Hügeln angelegt. Kurze, enge Fairways, wunderbare Sicht bis nach Palma (Ctra. S’Esglaieta km 10, ca. 15 Minuten nördlich von Palma, www.golfsontermens.com , 971 617 862).
  • Golf Son Vida – 18 Loch, Par 71, 5.740 m. Der älteste Platz der Insel (erster Spieler war Fürst Rainier von Monaco), anspruchsvoll, schön gelegen (Urb. Son Vida, www.sonvidagolf.com, 971 891 210).
  • Son Muntaner Golf – 18 Loch, Par 72, 6.347 m. Sehr gepflegte Anlage, sehr schöne Lage. (Urb. Son Vida, www.sonmuntanergolf.com, 971 783 030)
  • Real Club Bendinat – 18 Loch, Par 70, 5.650 m. Anspruchsvoll, einer der schönsten Inselplätze mit großer Tradition und langen Wegen, königlicher Vorstand (Urb.Bendinat; C/.Campoamor, s/n, www.realgolfbendinat.com, 971 405 200).
  • Golf de Poniente – 18 Loch, Par 72, 6.430 m. Gutes Golfplatzdesign in unverbauter Landschaft. (Ctra. Cala Figuera – Costa de Calvià, www.ponientegolf.com, 971 130 148)
  • Golf Santa Ponsa 1, 2 und 3 – 18 Loch, Par 72, 6.545 m, Platz 1 erlaubt ein flüssiges Spiel, 2 und 3 sind nur für Clubmitglieder. (Urb. Santa Ponsa, www.habitatgolf.es, 971 690 211)
  • Golf de Andratx – 18 Loch, Par 72, 6.089 m, anspruchsvoller Platz vor der traumhaften Bergkulisse von Camp de Mar (Ctra. Palma – Andratx, www.golfdeandratx.com, 971 236 280)
  • La Reserva Rotana – 9 Loch, Par 36, 2.815 m. Nur für Hotelgäste, in der Nebensaison auch für Restaurantgäste (Ctra. Camí de Avall, km 3, Manacor, www.reservarotana.com, 971 845 685)
  • Golf Park Puntiró – 18 Loch, Par 71, 5.546 m. Design von Weltklassegolfer Jack Nicklaus. (Cami Vell de Sineu, km 9.45, S’Estanyol de Puntiró, www.golfparkmallorca.com, 971 603 851)
  • Golf Maioris – 18 Loch, Par 72, 6.000 m. 2006 für Aktionäre eröffnet, Greenfee-Spiel von Mo. – Fr. auf Anfrage möglich (Ctra. Cap Blanc, km 6.3, www.golfmaioris.es , 971 748 315)
  • Golf Son Quint – 18 Loch, Par 72, 6.300 m. der 2007 eröffnete, natur belassene und hügelige Platz grenzt direkt an Son Vida Golf an. (Crta. Son Vida, www.hotelsonvida.com , 971 783 035)
  • Golf Son Gual – 18 Loch, Par 72, 6.621 m. Aufwendig gestalteter Platz, der im Oktober 2007 eingeweiht wurde. (Crta. Palma – Manacor, Ausfahrt Son Gual, www.son-gual.com, Tel. 971 785 888)

 

Auch Tennisfreunde finden genügend Plätze für ihren weißen Sport.

  • Alcúdia Tennis Club (606 455 900), Club Tennis Pollentia in Port D’Alcúdia (629 658 610), Port Pollensa Tennisclub in Port D’Alcúdia (600 419 588 / 653 179 989), Club Tennis Muro (630 652465), Club Tennis Artà (657 311572), Club Deportivo Font de Sa Cala in Capdepera (971 563291), Tennis Center San Simo in Cala Millor (C/Los Almendros, 971 587114), Club Tenis Bella Vista Cala Millor (971 813 519 / 971 220 139), Club Tennis Manacor (971 551160), Club Tennis Felanitx (971 582264), Club Tennis Cala D’Or (659 689801), der Robinson Club in Cala D’Or (13 Quarzsandplätze), Club Tennis Llucmayor (971 661660).

Wer sein Glück auf dem Rücken der Pferde sucht, wird die Vielzahl von Reitschulen und Reitställen schätzen, die sich mittlerweile auf Mallorca angesiedelt haben. Hoch zu Ross durch die wundervolle Landschaft der Insel, oder aber von November bis März fantastische Ausritte am Strand entlang – das sind Eindrücke, die man nicht vergisst. Apropos: Wer lieber zuschaut, der sollte samstags mal zu den Trabrennen nach Manacor zum Hipodrom fahren (Ctra. Palma-Artà km 49, am Ortsrand von Manacor, 971 550023)
Segelfans lieben das einzigartige und faszinierende Segelrevier rund um Mallorca. In jedem größeren Küstenort kann man sich Segel- und Motorboote gegen Vorlage des entsprechenden Berechtigungsscheins ausleihen. Für Anfänger gibt es genügend Segel- und Surfschulen, wobei der deutsche Anbieter „Sail & Surf Pollensa“ wohl über die größte Bandbreite verfügt (von Kinderkursen bis Segelschein, 971 865346). Wer sich lieber herumschippern lässt, für den hält die Insel ein ausreichendes Angebot an geführten Boots- und Segeltouren bereit, so z.B. Caribia Yachtcharter in Porto Colom, 656 288179.

Die besten Reviere für Surfer und Kitesurfer sind die Buchten von Pollensa und Alcúdia, der Strand von Son Serra de Marina, Es Trenc sowie der Strand von Can Pastilla. In Can Pastilla, Pollensa und Alcúdia kann man die notwendige Ausrüstung vor Ort mieten und auch Kurse buchen.

Tauchsportbegeisterte schätzen die zerklüftete Küste im Westen und Osten der Insel und entdecken unterirdische Höhlen, interessante Felsformationen und begeistern sich an Unterwasserflora und -fauna. Aus Sicherheitsgründen sollte man sich lieber geführten Tauchgängen anschließen. Tauchschulen finden Sie u.a. in Port D‘Alcúdia, Cala D’Or, Porto Petro, Cala Figuera und Cala Ratjada.

SEHENSWÜRDIGKEITEN und AUSFLUGIDEEN

In diesem Abschnitt widmen wir uns den Tipps im Norden der Insel, angefangen bei den Bergseen nördlich von Sóller, über den beeindruckenden Torrent de Pareis, das berühmte Kloster Lluc, das wilde Cap Formentor am nördlichen Zipfel der Insel, die interessanten Orte Pollensa und Alcúdia, die Höhlen von Campanet bis hin zum Nationalpark Albufera im Hinterland der Bucht von Alcúdia.

Bergseen
Nordöstlich von Sóller an den Ausläufern des Puig Major (mit 1445 m der höchste Berg der Insel), liegen zwei wunderschöne Stauseen mitten in einem Naturschutzgebiet: Der „Embalse de Cúber“ und der „Embalse de Gorg Blau“. Beide Seen bestechen mit türkisblauem Wasser und werden von bewachsenem Kalksteingebirge eingerahmt. Das Wasser dient der Trinkwasserversorgung und wird über Pipelines bis in die Wasserleitungen von Palma eingespeist.

Sa Calobra mit dem Torrent de Pareis
Eines der beliebtesten und imposantesten Ausflugsziele, an der Nordwestküste zwischen Port de Sóller und der Cala de Sant Vicenç gelegen. Mit Auto oder Bus (nur Reisegesellschaften, keine öffentlichen Verkehrsmittel!) biegt man von der berühmten Küstenstraße C 710 ab und fährt die 13 km lange, enge, sich windende Serpentinenstraße zur 800 m tiefer liegenden Bucht hinab. Man kann aber auch einen Tagesausflug per Schiff von Port de Sóller aus unternehmen (Fahrzeit ca. 1 Stunde). Nach Ankunft zieht es die meisten Besucher gleich durch den Fußgängertunnel, der zur Mündung des Torrent de Pareis führt. An dieser Stelle, die zu einem Picknick in der Mittagssonne einlädt, hat man einen atemberaubenden Blick durch die bis zu 400 m hochragenden Felswände auf das Meer mit vorgelagertem, hellgelben Steinstrand. Da der Torrent im Sommer kein Wasser führt, ist das Flussbett bis auf das von Regenwasser gefüllte Mündungstal weitgehend ausgetrocknet und von Büschen bewachsen. Im Sommer kann man hier hervorragend das Flussbett durchwandern, im Rest des Jahres ist das Wildwasser zu hoch. Eine Strandbar und mehrere Restaurants sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Wander-Tipp: Anspruchsvolle und beeindruckende Tour durch den Torrent de Pareis (nicht im Winter möglich) – ca. 7 km, beginnt/endet nördlich von Escorca, dauert ca. 5 Stunden.

Kloster Lluc
Das Monastir de Lluc, das größte Kloster und der wichtigste Wallfahrtsort Mallorcas, liegt südlich der Straße C-710 von Sóller nach Pollença, 400 m hoch in einem Talkessel der Serra del Norte. Viele Gläubige pilgern jedes Jahr zu dem Kloster, um dort die schwarze Madonna „La Moreneta" zu verehren. Die Legende besagt, dass an dem Standort des Klosters kurz nach der christlichen Eroberung der Insel von dem konvertierten Maurenjungen Lluc die nur 60 cm große Marienfigur gefunden wurde, der zu Ehren 1230 eine Kapelle erbaut wurde. Nachdem König Jaume I. 1260 das Gelände dem Augustinerorden übergeben hatte, entstand im Laufe der Jahrhunderte die heutige Klosteranlage. Die meisten vorhandenen Gebäude entstammen dem 17. und 18. Jhd. Weitere Blickpunkte: imposantes Renaissance-Portal mit aufwändiger Fensterrosette, reiche Ausschmückung des Inneren sowie Museum mit sakralen und archäologischen Ausstellungsstücken. Integriert ist auch ein Musikinternat, in dem ca. 60 Jungen von 9 bis 14 Jahren leben. Tipp: Ein Höhepunkt des Besuchs ist der tägliche Auftritt am späten Vormittag (nicht in den Schulferien) des berühmten Knabenchors Els Blavets, der auf eine lange Tradition zurückblicken kann und in Spanien ebenso berühmt ist wie die Wiener Sängerknaben in Österreich. Empfehlenswert ist auch der Spaziergang hoch zum Kalvarienberg.

Vall d‘en Marc
Wenn Sie die bekannte C 710 vom Kloster Lluc aus weiter nördlich fahren, beginnt jenseits des Aussichtspunktes Femenies Vell in Richtung Pollensa ein wunderschönes, wildromantisches Tal, das Vall d‘en Marc. Sattes Grün, eine vielfältige Flora und eindrucksvolle Bergketten zu beiden Seiten machen diese Fahrt zu einem Erlebnis!

Pont Romà und Castell del Rei
Am Ende des Vall d’en Marc stoßen Sie kurz vor Pollensa auf Spuren der römischen Zeit. Als die Vandalen im Jahr 440 n.Chr. Pollentia (das heutige Alcúdia) verwüsteten, gründeten die vertriebenen Römer Neu-Pollentia (das heutige Pollensa) 5 km entfernt im Landesinnern. Die alte römische Landstraße führte über einen Fluss, den Torrent de Sant Jordi. Bis heute ist die Brücke (Pont Romà) außerordentlich gut erhalten und spannt sich mit zwei steinernen Bögen über den Torrent. Wander-Tipp: In der Nähe der Brücke zweigt der Weg zur etwa 8 km entfernten Ruine Castell del Rei ab, eine der drei alten Festungen des früheren Königreiches Mallorca (führt über Privatgrund, nicht immer zugänglich).

Pollensa
Im Norden, ca. 5 km von der Küste im Hinterland gelegen, gilt Pollensa als eine der schönsten Städte der Insel und sollte auf jeden Fall für einen Tagesausflug eingeplant werden. Tipp: Parken Sie besser am Ortsrand, denn die engen Gassen sind für Ortsfremde nicht unbedingt angenehm zu fahren. Gut zu Fuß müssen Sie sein, wenn Sie die 365 zypressengesäumte Steinstufen hoch zum Kalvarienberg schaffen wollen. Oben angekommen, trifft man auf eine Kapelle und wird mit einem wunderbaren Blick über die Stadt und die sie umgebende Landschaft bis hin zur Bucht der gleichnamigen Hafenstadt belohnt. Neben seinem sehr schönen Stadtbild und den verschiedenen Sehenswürdigkeiten gibt es in Pollensa außerdem eine sehr gute Kneipen- und Restaurantszene, die um den Hauptplatz (Plaça Major) und dessen Nebenstraßen angesiedelt ist. Da die Küche der Region als eine der besten Mallorcas gilt, sollte man sich nach einem Rundgang auf jeden Fall Zeit für ein ausgiebiges Essen in einem der Lokale nehmen. Nicht zu vergessen sind die vielen Galerien und das Internationale Festival der Klassischen Musik, das seit den 60er Jahren (Ende August/Anfang September) im Kreuzgang des Dominikanerklosters Claustre del Convent Santo Domingo stattfindet (unterhalb der Plaça). Sonntags findet auf dem Hauptplatz ein großer Markt statt, der einen Besuch lohnt.
Restaurant-Tipps: Trencadora – das Lokal von Peter Maffay mit mediterraner Küche, einem angeschlossenen Bioladen und einem schönen Garten. Clivia – traditionelles Lokal mit herausragenden Fischspezialitäten. Cantonet – bekannt für seine guten italienischen Klassiker.

Port de Pollensa
Das ehemalige Fischerdorf Port de Pollensa ist im Vergleich zu anderen Küstenorten eine der wenigen Städte, die nicht im Zuge des boomenden Tourismus entstanden ist, sondern über gewachsene Strukturen verfügt. Hier tummeln sich vor allem englische, französische und spanische Touristen und Tagesausflügler aus dem Rest der Insel, die gerne durch die malerischen Gassen schlendern, die zentrale Plaça Miguel Caplonch streifen, den Hafen besuchen, die Yachten bestaunen und auf den schön gestalteten Strandpromenaden flanieren. Trotzdem ist Port de Pollensa ein relativ ruhiges Städtchen geblieben, nichts für Freunde von turbulentem Nachtleben, dafür aber für Wanderer, die von hier aus Touren auf die Halbinsel Formentor beginnen. Auch mit dem Auto, dem Boot oder mit dem Rad kann man die landschaftlich reizvolle Umgebung erkunden. Tipp für Literaturfreunde: Einen Einblick in das Leben Ende der 20er Jahre in Port de Pollensa gibt ein Roman von Agatha Christie: Mit der Liebesgeschichte „Problem at Pollensa Bay“ hat sie dem Ort ein literarisches Denkmal gesetzt. Restaurant-Tipp: Stay – direkt am Hafen, mediterrane Küche, wunderbarer Blick.

Cap Formentor
Die landschaftlich eindrucksvolle Halbinsel Formentor an der Nordküste schließt sich an die Bucht von Pollensa an. Eine serpentinenreiche, aber gut ausgebaute Straße schlängelt sich durch eine recht steinige und karge Berglandschaft bis hin zum Cap mit seinem fast 150 Jahre alten Leuchtturm, rund 300 m oberhalb des zumeist wild tosenden Meers (Kiosk und kleines Lokal sowie Parkplatz vorhanden). Mehrere Aussichtspunkte locken am Weg die Besucher. Am bekanntesten ist die Punta la Nau (auch Mirador Es Colomer genannt, Parkplatz vorhanden). Die Ausblicke über zerklüftete Steilküste, die vorgelagerte kleine Insel und das Meer sind atemberaubend. Gegenüber des Ausichtspunkts führt ein Weg hoch zum Wachturm Talaia d'Albercuix (16. Jhd.), von dem aus man eine gute Sicht über die Südküste des Caps hat. Tipp: das Abendlicht bzw. der Sonnenuntergang ist dort zwar fantastisch, aber die Rückfahrt vom Cap sollten Sie noch bei Tageslicht antreten, da die enge, kurvenreiche Straße kaum bzw. nicht beleuchtet ist.

Ermita de la Victoria
Inmitten des gleichnamigen Naturschutzgebiets (ca. 6 km nordöstlich von Alcúdia) findet man die kleine Einsiedelei Ermita de la Victòria. Der Name der Kirche geht auf eine Legende zurück, die besagt, dass ein junger Hirte im 13. Jhd. an genau dieser Stelle eine Madonna fand, der zu Ehren eine Kapelle errichtet wurde. Obwohl Piraten die Madonna im 16. Jhd. mehrmals entwendeten, kehrte die Statue auf wundersame Weise stets an ihren ursprünglichen Fundort zurück, so dass sie den Namen Mare de Deú de la Victoria („Muttergottes des Sieges") erhielt. Auch die Architektur des Gebäudes, das im 18. Jhd. komplett renoviert wurde, erinnert mit seinen wuchtigen Mauern und kleinen Fenstern an die stürmischen Zeiten der mittelalterlichen Angriffe. Die Figur der verehrten Kichenpatronin steht heute am Hauptaltar der Kapelle und ist an jedem 2. Juli Ziel einer Wallfahrt, die in Alcúdia beginnt und mit einem fröhlichen Fest rund um die Kirche begangen wird. Man erreicht die Kapelle über eine schöne Panorama-Küstenstraße, die von Alcúdia zum Cap del Pinar führt. Ein schöner Spazierweg führt zum 444 m hoch gelegenen Aussichtsturm Atalya d'Alcúdia.

Alcúdia
Im Nordosten der Insel liegt Alcúdia, die älteste Stadt Mallorcas, die 123 v.Chr. von den Römern unter dem Namen Pollentia gegründet wurde. Als im 5. Jh. die Vandalen einfielen und Pollentia niederbrannten, zog die Bevölkerung weiter landeinwärts nach Norden und gründete ein neues Pollentia, das heutige Pollensa. 400 Jahre später erbauten die Mauren auf dem Hügel neben dem römischen Ruinenfeld eine neue Stadt. Hügel heißt auf arabisch al-kudia, und das gab der neuen Siedlung den Namen. Die Mauren benutzten die Trümmer als Steinbruch, ließen aber Gott sei Dank noch vieles übrig, daher kann man bis heute viele Spuren der alten Zeit finden, so z.B. zwei Stadttore, die restaurierte, prächtige mittelalterliche Stadtmauer, die als Schutz vor den Überfällen der Piraten erbaut wurde, und außerhalb der Stadt die Reste eines römischen Theaters (Teatro Romano). Die Pfarrkirche Sant Jaume, im 13. Jh. gebaut, wird Kirchenliebhaber begeistern. Auch das in einem früheren Oratorium der Kirche angesiedelte archäologische Museum (Museu Monográfico de Pollentia) lohnt einen Besuch. Besonders schön sitzt man anschließend in einem Café an der Plaça Carles V. oder im Zentrum an der Plaça Constitució.

Port d’Alcúdia
Port D’Alcúdia (2 km von Alcúdia entfernt) ist ein quirliger Touristenort am Beginn eines wunderschönen, kilometerlangen Strandes in der Bucht von Alcúdia. Gleichzeitig aber auch der zweitgrößte Hafen (nach Palma) der Insel. Von hier fahren beispielsweise auch Fähren nach Menorca. Die moderne, angenehm gestaltete Promenade direkt am Hafen lädt zum Flanieren ein, aber insgesamt wird die Optik des Ortes (vor allem entlang der Hauptstraße in Richtung Ca’n Picafort) von großen Hotelkomplexen und unzähligen Geschäften bestimmt.

Cova de Sant Martí
Die Höhlenkirche Cova de Sant Martí, ein wichtiges Denkmal der frühen Christenzeit, liegt ca. 2 km südlich von Port D'Alcúdia. Die Kalksteinhöhle, die 20 m tief in den Boden unterhalb des Puig de Sant Martí gegraben wurde, diente im 2. und 3. Jhd. als Versteck für Christen, die von römischen Truppen verfolgt wurden. Die untergetauchten Gläubigen feierten hier gemeinsame Abendmahle und Gottesdienste. Ob die Höhle auch während der arabischen Herrschaft als Gotteshaus diente, ist nicht bekannt, aber zwei Altäre aus dem 13. Jhd. deuten auf die jahrhundertelange religiöse Nutzung hin. Über den Altären findet man verblichene Bildnisse vom Heiligen Georg (Sant Jordi), der mit einem Drachen kämpft, und vom Heiligen Martin, der seinen Mantel teilt. Man gelangt über eine aus dem Fels geschlagene Treppe in die ovale Höhle, in deren Mitte die Sankt Martin Quelle in einen Brunnen sprudelt.

Nationalpark S'Albufera
Der Nationalpark S‘Albufera (ca. 5 km südlich von Port d'Alcúdia) ist nicht nur das größte Feuchtbiotop der Insel, sondern auch der gesamten Balearen. Das Gebiet wurde schon von den Römern als Jagdrevier genutzt. Sein Name stammt von den Mauren und leitet sich von dem arabischen Begriff „al buhayra" ab, was soviel wie kleine Lagune oder See bedeutet. Im 17. Jhd. begannen die Bewohner mit der Befestigung von kleinen Parzellen, die von unzähligen Kanälen durchzogen wurden. Im 19. Jhd. versuchte ein englisches Unternehmen vergeblich eine Trockenlegung der Region, was jedoch scheiterte. Im 20. Jhd. wurde dort anfänglich Reis angebaut, und aus dem Schilf machte man Papier. Ab den 60er Jahren setzte die touristische Erschließung der Bucht ein. Um aber die vollständige Zerstörung des einzigartigen Feuchtgebietes zu verhindern, kaufte die mallorquinische Regierung schon frühzeitig 830 Hektar Land und stellte es unter Naturschutz. Heute gehören ca. 1.700 ha zum idyllischen Parc Natural de S'Albufera. Ein übersichtliches Netz von Wegen, die nur zu Fuß begangen oder mit dem Fahrrad abgefahren werden können, leitet den Besucher entlang vieler Kanäle und Seen.
Bekannt ist der Park jedoch nicht nur wegen seiner reichhaltigen Vegetation, sondern vor allem wegen der großen Anzahl von Vogelarten (z.B. Flamingos, Seidenreiher, Purpurhühner). Bislang hat man über 200 verschiedene Spezies gezählt, die von vier eigens dafür errichteten Türmen beobachtet werden können (Ferngläser kann man ausleihen). Daneben bietet der Park einheimischen Schildkrötenarten, Fröschen, Fischen und Insekten idealen Lebensraum. Wer mehr über die Tier- und Pflanzenwelt erfahren will, der kann dies entweder in Infoblättern nachlesen (auch in Deutsch erhältlich), oder sich in einem Info-Center anhand von Schautafeln und Videofilmen informieren.

Coves de Campanet
Im Gegensatz zu den Höhlen an der Ostküste sind die 1945 entdeckten Tropfsteinhöhlen von Campanet im Hinterland von Alcúdia (Abzweigung von der Straße Inca-Alcúdia) weitaus weniger überlaufen. Dass es hier keinen unterirdischen See gibt, schmälert nicht ihre Schönheit. Vor allem sind die Höhlenwände nicht von schwarzem Ruß gefärbt, sondern schimmern in ihrer natürlichen Farbe. Beeindruckend sind insbesondere zwei 4 m lange, aber nur 4 mm dicke Tropfen (Stalaktiten), die man auch „Spaghetti“ nennt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man in den Höhlen gänzlich auf künstliche Effekte verzichtet hat und sie nur mit dezentem Licht erhellt sind.

WASSERSPASS und TIERE

Eine gute Idee für die ganze Familie sind auch Tages-Ausflüge zu den aufwändig gestalteten Freizeitparks für Wasserratten. Abwechslungsreiche Unterhaltung rund um Rutschen und Pools ist garantiert. Geöffnet von ca. Mai bis Oktober. Ebenfalls faszinierend sind natürlich Tiere – Kinder werden ihre Freude an Delfinshows, frei herumlaufenden Wildtieren, Reptilien oder exotischen Vögeln haben. Hier einige inselweite Tipps.

Hidro Park & Super Golf
Im Norden: Nicht so groß wie die Aqualand-Anlagen in Magalluf oder Arenal, aber auch im Hidropark in Port D‘Alcúdia laden bunte Rutschen in allen Formen und leuchtend blaues Wasser zum Planschen ein. In den erholsamen Grünanlagen sorgen drei 18-Loch-Minigolfanlagen für Abwechslung. Wer beim Spielen Hunger und Durst bekommt, kann sich im Restaurant oder in der Cafeteria stärken. Nur im Sommer geöffnet (Port D’Alcúdia, Avd. Tucán, Tel. 971 891672, Erwachsene 15, Kinder 8 Euro, www.hidropark.com)

Palma Aquarium
Ein spektakulärer Meerwasserpark, der naturgetreu Habitat und Ökosystem der Meere und Ozeane erschaffen hat. Entdecken Sie die bewundernswerte Schönheit des Meeres. 55 Aquarien bergen eine unvergleichbare Auswahl an Fauna und Flora aus dem Mittelmeer, dem Indischen Ozean, dem Atlantik und Pazifik. Mehr als 8000 Exemplare von 700 verschiedenen Arten können vom Besucher im in einer Unterwasserwelt entdeckt werden, die naturgetreu das Umfeld und Ökosystem der Lebewesen wiedergibt. Ganzjährig geöffnet (Autobahn Palma-Llucmajor – Ausfahrt Nr. 10, dann der Beschilderung „Can Pastilla“ folgen. Das Aquarium befindet sich direkt am Anfang der C. Manuela de los Herreros i Sorà, 21. Öffnungszeiten ganzjährig 10-18 Uhr. Einlass bis 17 Uhr. Preis(e) Erwachsene 18,50 Euro, Kinder (4-12 Jahre) 14 Euro.

Aquarium Mallorca
Im Osten: In der Nähe der Drachenhöhlen von Porto Cristo befindet sich das „Acuario de Mallorca“. 115 Fenster auf zwei Etagen ermöglichen wunderbare Einblicke in die Unterwasserwelt Mallorcas. Es gibt Meeresbewohner aller Art von kleinen bunten Korallenfischen über Piranhas bis hin zu Tunfischen, Rochen und Tintenfischen. Dazu viele Beispiele der Meeresflora mit eindrucksvollen Korallen (C/Gambins 7 in Porto Cristo, 971 820971)

Unterwasserwelt Cabrera
Im beschaulichen Colonia Sant Jordi hat man sich ganz den Gewässern um Cabrera verschrieben. Im offiziellen Besucherzentrum, das erst 2008 eröffnet wurde, kann man die fantastische Unterwasserwelt um das unter Naturschutz stehende Inselarchipel entdecken. Über 4000 Fische und Meerestiere tummeln sich in 17 Meerwasserbecken. Einlass ist zu jeder vollen Stunden, zur Führung gehören auch 2 Filmvorführungen. Das Aquarium ist ganzjährig von 10:00 - 14:30 Uhr und von 15:30 – 18:00 Uhr geöffnet.

Exotic Parque
Im Osten: Der Exotic Parque Los Pájaros, zwischen Porto Cristo und Porto Colom gelegen, beherbergt u.a. über 600 Exemplare rund hundert verschiedener Vogelarten: Papageien, Marabus, Kakadus, Flamingos, Kraniche u.a. Täglich um 11.30 und 13 Uhr findet eine 20-minütige Papageien-Show statt. Faszinierend sind die zum Teil uralten, vielarmigen und bis zu 4 m hohen Kakteen in diesem Park, die das Herz eines jeden Kaktusfreundes höher schlagen lassen. Dazwischen spazieren Pfaue umher. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo, in dem man Tierkindern nahe kommt, außerdem können sich die Kleinen auf einem Spielplatz austoben, auf dem auch die Trampolins nicht fehlen (Cales de Mallorca, 971 183492).

Marineland
Im Südwesten: Schon am Eingang vom Marineland bei Costa d‘en Blanes wird man von Delfinen begrüßt, allerdings nicht von lebendigen. Denen begegnen die Besucher aber im Inneren des Wasserparks, wo sie viermal am Tag Ball spielen und andere Kunststücke vorführen. Abgelöst werden sie von dressierten Seelöwen, tanzenden Papageien und Perlentaucherinnen. In dem 34 Jahre alten Marine-Zoo können außerdem Haie, Piranhas, andere tropische Fische, Pinguine und Affen beobachtet werden. Besonders interessant ist auch die „Casa Tropical“, ein wunderbar gestaltetes Tropenhaus mit Schlangen, Krokodilen und Schildkröten. Ein Kinderspielplatz mit einer Eisenbahn, ein „Ball Park“ und eine Mini-Motorrad-Ralley sind weitere Attraktionen für Kids. Zwei Cafeterias (eine direkt am Meer gelegen, die andere am Flamingo-See) stillen Hunger und Durst. Praktisch: Man kann sich auch zwischendurch am angrenzenden Sandstrand vergnügen und jederzeit wieder zurück ins Marineland gehen (C/Garcilaso de la Vega 9, Costa d’en Blanes, 971 675125, Erwachsene 16, Kinder 11 Euro, www.aspro-ocio.es).

Aqualand Magaluf
Im Südwesten: Swimming-Pools, Wellenbäder und aufwändige Wasserrutschen in vielen Variationen sorgen im Aqualand am Westrand von Magaluf für Vergnügen. Für Kinder besonders schön: Der „Mini-Park“ und das große Rutschen-Schloss für Kinder, bewacht von einem Drachen... Außerdem: Kinderspielpark, Trampolin, Kart-Bahn, Abenteuerfluss und der See, umgeben von Grünanlagen. Auswahl gibt es auch an Kulinarischem: Mit Bar, Cafeteria, Hamburger-Station und Pizzeria werden unterschiedliche Geschmäcker bedient (Ctra. Cala Figuera s/n, 971 130811, Erwachsene 17, Kinder 12 Euro, www.aspro-ocio.es)

Western Water Park
Im Südwesten: Themenpark mit vielen Shows z.B. einer Cowboy Show, einer mexikanischen Tanztruppe, Turmspringen etc. (Ctra. Cala Figuera-Sa Porrasa 12-22, Magaluf, 971 131203, Erwachsene 16, Kinder 11 Euro, www.western-park.com).

Es Foro de Mallorca
In der Inselmitte: Es Foro nennt sich ein Vergnügungspark in der Nähe von Binissalem. Die Anlage rund um das buergenähnliche Haupthaus beinhaltet ein Wachsfigurenmuseum, einen kleinen Wasserpark mit Rutschen (aber nicht so spektakuläre wie in den Aqualand-Parks), eine Gokart-Bahn, die Playmobil-Westernstadt sowie Minigolf-Anlage, Bar, Restaurant und Souvenirshop (Ctra. Palma-Inca km 25, 971 511228).

Green Planet – Reptilarium
Nähe Palma / Inselmitte: Im Mai 2003 wurde dieser Natur-Themenpark in der Shopping- und Freizeitanlage "Festival Park" bei Marratxí eröffnet. Der "Green Planet" zählt mit 9000 qm Fläche zu den größten Attraktionen seiner Art in Europa. Man geht durch tropischen Regen, über Hängebrücken, vorbei an Wasserfällen und nachgebildeten Tempeln, besucht verschiedene Bereiche mit Tieren und Pflanzen aus Afrika, Zentral- und Südamerika, Asien, dem Mittelmeerraum und den Wüsten dieser Welt. Krokodile, Schildkröten, Chamäleons und Schlangen – insgesamt sind es ca. 6.000 Tiere. Daneben gibt es eine botanische Sammlung mit exotischen Pflanzen, einen "Wildlife"-Laden, Café, Kinderpark, Projektionssaal und Picknickplatz (Autobahn Palma-Inca km 7,1, im Festivalpark Marratxí, 971 605481, www.greenplanet.com)

Aqualand El Arenal
Bei Palma: Hinter Son Veri an der Straße in Richtung Cala Blava, ganz in der Nähe von El Arenal, liegt Aqualand. Auf einer Fläche von 207.000 qm können die Gäste hier die unterschiedlichsten Attraktionen entdecken. Es gibt z.B. einen Wildwasserfluss, den Abenteuersee „Lago Aventura“ (hier kann man über unzählige Matten, Ringe und Hängebrücken klettern und sich wie Tarzan entlanghangeln, oder aber sich ins Wasser stürzen), zwei riesige Wellenschwimmbäder und natürlich viele verschiedenartige Rutschen (u.a. „Anaconda“, eine umfangreich verschlungene Rutsche, eine steile Kamikaze-Rutsche mit Buckeln, oder die „Grand Canyon“-Wasserrutsche, die man mit großen Gummireifen herabfährt). Hat man genug vom Nass, kann man sich in den Gartenanlagen ausruhen, sich in den Restaurants, Eisdielen oder Snackbars stärken, in Boutiquen shoppen, eine Show mit Papageien, Raubvögeln oder Reptilien besuchen sowie Trampolin springen. Genügend Möglichkeiten also, um hier einen vergnüglichen Tag zu verbringen. (Ctra. Palma-Arenal km 15, 971 440 000, Erwachsene 20, Kinder 14 Euro, www. aspro-ocio.es)

FESTE UND FEIERTAGE

Der Mallorquiner feiert gern und oft. Ob Insel- bzw. Orts-Heilige, historische Ereignisse oder auch Produkte wie Wein, Kräuter oder Öl – Gelegenheiten findet der Mallorquiner immer, um in netter Runde zu essen, zu trinken und Musik zu machen. Hinzu kommen eindrucksvolle Prozessionen und Wallfahrten wie z.B. an Ostern. Als Besucher der Insel findet man nahezu ganzjährig Gelegenheit, an derartigen Festen und Feierlichkeiten teilzunehmen oder zuzuschauen. Hier eine kleine Auswahl. Detaillierte Informationen erhalten Sie in jeder Touristen-Information vor Ort.

05.01. – „Cabalgata de los Reyes Magos“. Der Abend vor dem spanischen Weihnachtsfest. In vielen Häfen zelebriert man die Ankunft der Heiligen Drei Könige mit Bescherung für die wartenden Kinder und einem Umzug. Das ist z.B. in Palma mittlerweile eine große Veranstaltung mit einem karnevalsähnlichen Festzug, inklusive Festwagen, Musikgruppen und Bonbons für die bis zu 150.000 Menschen, die die Straße säumen. 16.01. – Revetla de Sant Antoni. Das Fest des Sant Antoni Abad hat seinen Ursprung in Sa Pobla, wo man es seit 1365 feiert (mittlerweile inselweit). Um große Freudenfeuer (foguerons), tanzt man vermummt und singt alte Lieder zu Hirtentrommeln (ximbombes). Alle essen an diesem Abend die "Espinagades"-Pasteten, eine köstliche Mischung mit Gemüse, Aal und Gewürzen. 17.01. – Beneides de Sant Antoni. An diesem Tag zu Ehren des Hl. Antonius werden Tiere gesegnet. Es finden Prozessionen statt, bei der die Mallorquiner mit Kanarienvogel bis Kuh teilnehmen.
19.01. – Revetla de Sant Sebastiá. Dieser Tag läutet eine zweiwöchige, mit vielen Veranstaltungen gespickte Festzeit in Palma ein, die ihren Schutzheiligen mit Straßenfesten, Scheiterhaufen, Grillfesten und Konzerten üppig feiern.

Auch auf Mallorca wird Karneval gefeiert – natürlich ungleich „harmloser“ als in den bekannten deutschen Karnevalshochburgen. Samstags finden Kinderumzüge statt (Sa Rueta), und sonntags feiern die Erwachsenen (Sa Rua). Ostern ist das wichtigste religiöse Fest der Insel (Semana Santa). Überall gibt es Prozessionen (besonders interessant in Palma, Manacor und Pollensa). In den Touristenbüros erhalten Sie dazu ein umfangreiches Programmheft. Besonders eindrucksvoll sind die Prozessionen in Palma, die täglich von den verschiedenen Bruderschaften durchgeführt werden und in der großen gemeinsamen Prozession am Gründonnerstag einen ihrer Höhepunkte haben – mit über 5.000 Büßern aus rund 30 Bruderschaften.

Am 2. Sonntag im Mai erinnert das Fest der tapferen Frauen in Sóller an den Sieg über die türkischen Piraten im Jahr 1561. Männer, die als Piraten kostümiert sind, stürmen die Stadt und werden von den Frauen zurückgedrängt. Die Versöhnung in den Bars ist feucht und fröhlich. Ähnliche Feste zum nahezu gleichen Anlass mit abschließendem Feuerwerk und aufwändigen Kostümierungen finden im August in Pollensa (Moros i Cristians, sehr schön!) und im September in Santa Ponca statt. Mitte Juli – Festes de Sant Jaume. Verschiedene Volksfeste in Alcúdia, Calvia, Binissalem, Santanyí, Muro und Porto Colom. Ende Juli – Festes de Santa Catalina Tomás in Valldemossa mit Umzug.

Schließlich Silvester – Um Mitternacht trifft man sich vor dem Rathaus in Palma (und an anderen Rathausplätzen der Insel) und isst zu jedem Glockenschlag eine Weintraube, damit all die Wünsche zum Jahreswechsel in Erfüllung gehen... Danach genießt man das große Feuerwerk (z.B. an Palmas Hafen) und feiert.

SPRACHE

Sprache: Man spricht Mallorquín, eine Variante des Katalanischen und Spanisch (Kastilisch). Aber in den meisten Orten werden Sie sicher auch auf Deutsch verstanden. Trotzdem ist es sicher netter, wenn Sie ein paar Worte Spanisch sprechen könnten – und wenn Sie nur freundlich grüßen...
Hier ein kleiner Überblick mit einigen wichtigen spanischen Worten und Redewendungen: Wenn die Aussprache sich vom Schriftbild unterscheidet, dann finden Sie eine Aussprachehilfe in kursiver Schrift. 

Guten Morgen / Guten Tag

Buenos dias

 

Guten Abend, Gute Nacht

Buenas tardes, Buenas noches

notsches

Danke, vielen Dank, Bitte

Gracias, muchas gracias, por favor

mutschas

Entschuldigung

Perdón

 

Ja, Nein

Sí, no

 

Auf Wiedersehen

Adiós

 

Ich habe das nicht verstanden

No lo he entendido

 

Sprechen Sie Deutsch?

Habla usted alemán?

 

Es gefällt mir

Me gusta

 

Das möchte ich nicht.

No quiero

 

Wieviel kostet es?

Quánto cuesta?

 

teuer, preiswert, kostenlos

caro, barato, gratuito

karo

Ich heiße...

Me llamo...

 

meine Ehefrau, meine Ehemann

mi esposa, mi marido

 

meine Tochter, mein Sohn

mi hija, mi hijo

icha/o (ch wie: doch)

meine Freundin, mein Freund

mi amiga, mi amigo

jego

Wie komme ich zu...

Como llego...

 

... dem Kloster

al monasterio

 

... dem Strand

a la playa

 

Wo finde ich...

Dónde está...

 

... einen Supermarkt

un supermercado

 

... eine Bank (mit Geldautomat)

el banco (con un cajero automático)

kachero

... eine Tankstelle

una gasolinera

 

... ein Restaurant

un restaurante

 

Einen Tisch für zwei Personen, bitte.

Una mesa para dos, por favor.

 

Guten Appetit!

Que aproveche! (spanisch)

ke aprobetsche!

Guten Appetit!

Bon profit! (mallorquin)

 

Rotwein, Weißwein, Sekt, Bier

vino tinto, vino blanco, cava, cerveza

cervessa

Wasser, Orangensaft

agua, zumo de naranja

sumo de narancha

Ober/in

el/la camarero/a

 

Was empfehlen Sie mir?

Que me recomienda?

ke me rekomienda

Das Essen ist gut, ausgezeichnet

La comida está buena, excelente

 

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la cuenta, por favor

kuenta

Wetter

el tiempo

 

sonnig, warm, heiß, heiter

soleado, cálido, caluroso, despejado

 

bedeckt, bewölkt, diesig, regnerisch

cubierto, nublado, brumoso, lluvioso

juvioso

Sonne, Regen

sol, lluvia

juvia

Auto

coche

kotsche

Einmal volltanken bitte

Llene el depósito, por favor

jene

bleifreies Benzin

gasolina sin plomo

 

Parkplatz

aparcamiento

 

geschlossen, geöffnet

cerrado, abierto

 

besetzt, frei

ocupado, libre

 

 

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